Erdnuss

Erdnuss

Die Erdnuss kann in Töpfen im Zimmer gezogen werden. In warmen Gebieten von Deutschland ist sie sogar für den Garten geeignet. Staunässe muss vermieden werden. Selbst bestäubend.

Erdnuss

Die Erdnuss gehört zu den Hülsenfrüchten. Sie ist verwandt mit Erbsen oder Bohnen. Sie stammt aus den Anden in Südamerika. Von dort aus hat sie sich über die ganzen Tropen und Subtropen durch Anbau verbreitet. Der älteste Archelogische Fund einer Erdnuss stammt aus Peru und wurde auf ein alter von über 7800 Jahren datiert. Doch es wird davon ausgegangen, dass sich die Nuss dann von Brasilien aus mit dem Sklavenhandel nach Afrika verbreitet hat. Heutzutage wird die Erdnuss weltweit in fast allen warmen Gebieten angebaut. Als Hauptanbaugebiet gelten Südamerika, Westafrika, China, Indien und Teile von Nordamerika. Der Name Erdnuss ist darauf zurückzuführen, dass sie die Früchte unterirdisch bildet. Die Blütezeit findet in den Monaten Mai bis August statt. Die Pflanze selbst ist krautig gewachsen. Die Blüte, welche sich ca. ab Mai gebildet, ist nur wenige Stunden geöffnet. Die Befruchtung findet selbstständig statt. Nach erfolgreicher Befruchtung verwelkt sie sofort. Anschließend bildet sich der Frucht Träger, welcher sich dann ca. 5 cm tief in den Boden senkt. Dort werden dann ab Juli die Früchte gebildet. Als Standort kommen nur sonnige und warme Orte in Frage. Als Erde sollte ein lockeres, Sand haltiges Substrat verwendet werden. Wird die Pflanze im Topf gezogen, sollte die Blumenerde mit Sand oder Tongranulat gemischt werden. Für eine optimale Keimung sollte die Temperatur zwischen 22 und 25° liegen. Beim Gießen muss Staunässe vermieden werden. Es sollte regelmäßig erfolgen, allerdings ist darauf zu achten, dass die Erde immer wieder leicht antrocknet. Staunässe hat ein schnelles verfaulen der Wurzeln zufolge. Diese Pflanze ist in der Lage 20 bis 30 Nüsse zu bilden. Die Erdnuss gilt als Cholesterinsenker. Sie sind reich an Vitamin B Komplex, Vitamin E und Magnesium.

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