Fleischfressende Pflanzen

Fleischfressende Pflanzen

Fleischfressende Pflanzen Beschreibung der Arten und ihrer Fallen. Jede Pflanzengattung fängt ihre Beute auf eine andere Art. Klebe Fallen und weitere Systeme.

 

Fleischfressende Pflanzen

Diese Pflanzen besitzen umgewandelte Blätter welche in der Lage sind Insekten oder in ähnlichen Lebewesen zu fangen und zu Mineralien zur eigenen Versorgung umzuwandeln. Sie kommen meist an extremen Standorten vor, allen wenn die Versorgung auf herkömmlichen Weg für Pflanzen meist nicht möglich ist. Wie z.B. Moore oder blanke Felsen. Meist besteht die Beute aus kleinen Insekten. Es geht aber auch Arten welche Säugetiere wie kleine Mäuse verdauen können. Da die Bildung von Fangblätter aufwendiger ist und diese nicht dieselbe Leistung bei der Photosynthese haben wie normale Blätter wachsen diese nur sehr langsam. Dieses hat den Nachteil, dass die Fleischfressende Pflanzen an guten Standorten von den normalen Pflanzen überwuchert und somit verdrängt werden. Von daher kommen sie nur da vor wo Pflanzen mit Wurzel- Nährstoffaufnahme keine Chance haben. Allerdings ist der Licht und Wasser Bedarf dieser Pflanzen durch die Fangblätter und den Vorgang der Nährstoffe Umwandlung recht hoch. Welche die Anzahl möglicher Standorte nochmals reduziert. Fleischfressende Pflanzen sind auf fast allen Kontinenten bis auf die Antarktis vertreten.

Fallen Arten

Klebfallen

Sonnentau

Eine Drüse auf den Blättern oder in Tentakeln verteilt eine klebrige Substanz. Zu diesen Pflanzen gehören Sonnentau, Fettkraut, Regenbogenpflanzen, warzenpflanze, Taublatt und Lianen Hakenblatt. Die Größe dieser Gattung ist die Schusspflanzen. Bei all diesen Pflanzen wird die Beute durch einen duften des Sekret angelockt. Berührend diese es bleiben sie daran kleben. Die Mehrheit schüttet dann Enzyme aus welche die Verdauung in Gang setzen. Einige wenige Arten sind Symbiosen mit Insekten eingegangen welche diese Aufgabe übernehmen, dessen werden dann die Ausscheidungen aufgenommen und weiterverarbeitet welche diese Insekten produzieren.

Klappfallen

Venusfliegenfalle

Hierbei handelt es sich um eine schnelle schließt Bewegung die von zwei Blättern ausgeführt wird. Das zuschnappen wird durch sehr feine Fühlhaare ausgelöst. Es muss ein Haar mehrmals oder verschiedene Haare mehrmals innerhalb 30 Sekunden berührt werden damit die Pflanze in zwei Sekunden zu schnappt. Diese Kontrolle verhindert das z.B. Regen oder Wind Die Pflanze zum Schließen verleitet. Nach dem Verschließen werden Sekrete ausgesondert welche die Beute dann verdauen. Dieses dauert bis zu acht Tagen. Danach öffnen sich die Blätter wieder und die nicht verdauten Reste fallen heraus.

Saugfallen

Diese funktionieren nur unter Wasser oder in der Erde. Die Pflanze baut in der Falle einen unter Druck auf. Dieser gleicht sich bei Berührung schlagartig aus und saugt somit Wasser und Beute ein. Fallgrubenfallen Hierbei bilden Blätter einen Hohlraum, welcher so glatte Wände besitzt das die Beute welche rein gefallen ist nicht mehr raus klettern kann.

Reusenfallen

Reusenfalle

Diese bilden einen Schlauch mit sogenannten Speer Haaren. Die Beute kann durch die Haare nur noch in eine Richtung kriechen. Ein drehen oder rückwärts laufen wird durch die Haare verhindert.

Es gibt über 1000 verschiedene Arten von fleischfressenden Pflanzen. Davon sind rund 15 im deutschsprachigen Raum angesiedelt. Die größte Gattung bilden die rund 300 Schusspflanzen und 200 Wasser Schläuche. Zu den deutschen Gattungen mit ihren Unterarten gehören Wasserschlauch, Fettkraut, Sonnentau, Wasserfalle und Schlauchpflanzen.

 

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