Totholz

Totholz

 

Totholz ist ganz und gar nicht tot. Auch wenn das Wort diesen Eindruck hinterlässt. Es ist ein wichtiger Bestandteil im Ökosystem der Natur.

Sterbender BaumIm ersten Augenblick hört sich das Wort Totholz an wie wertloser Rest. Totholz ist nicht wertlos. Es ist unverzichtbar in der Natur. Was ist Totholz? Alle Pflanzen sterben ab und bilden Humus, welcher wider neues Wachstum ermöglicht. Stirbt ein Grashalm ist dieser in wenigen Tagen zersetzt. Bei Bäumen sieht es anders aus. Bis der Baum vollständig zersetzt ist, können Jahrzehnte vergehen. In dieser Zeit ist das Totholz ein wertvoller Unterschlupf für Tiere.

  1. Nutzen das Totholz
  2. Säugetieren
  3. Vögeln
  4. Reptilien

Ebenso die Pilzen und anderen Pflanzen. DasTotholz ist für manche Arten Überlebens wichtige. Da das Absterben eines Baumes nicht in wenigen Stunden oder Tagen geschieht, sondern ein langer Prozess ist, beginnt das Nutzen des Totholz auf unterschiedliche Weise in den verschiedenen Stadien. Ebenfalls abhängig von wem und auf welche Art und Weise das Totholz Verwendung findet ist die Baumart selbst.

So braucht bei selber Totholz Masse Eiche viel länger als Birken Holz bis es vollständigen zersetzt ist. Zu den bekanntesten Nutzern des Totholzes gehört der Specht. Dort findet einigen Arten ihre Nahrung. Ich sage betont einige Arten, weil z.B. der Grünspecht sich hauptsächlich von Ameisen ernährt welche er am Boden jagt. Zum Höhlenbau verwenden alle Arten gern angeschlagene Bäume. Nicht alle Höhlenbrüter sind in der Lage, wie der Specht sich ihre Höhle selber zu zimmern. Eine ganze Reihe von Eulen, Käuzchen, Meisen und noch viele mehr währen ohne die im Totholz entstehenden Hohlräume nicht in der Lage zu brühten. Säugetiere benötigen diese Höhlen wie der Siebenschläfer. Er wäre nicht in der Lage eine Höhle selbständig zu erschaffen. Er ist absolut auf das Totholz angewiesen.

 

 

Totholz

TotholzIn der Vergangenheit wurde nicht viel Rücksicht auf diese Belange genommen. Im bewirtschaften Wald hatte das Totholz keinen Platz. Diese Verhalten wandelt sich. Heute erkennt der Forst, dass es keinerlei wirtschaftlichen Nachteile beinhaltet, an Stellen, wo es sich anbietet Totholz stehen zu lassen. Der Wirtschaftliche Wert dieser Bäume eher gering. Und die Stelle an diese Bäume stehen sind nicht ergiebig. So hat der Forst das Einsehen bekommen, dass in diesem Fall es sinnvoller ist das Totholz stehen zu lassen. Als mit dem Verarbeiten mehr Kosten zu verursachen, als das Holz wert ist. Privat ist es ebenfalls möglich Totholz zu erhalten oder zu fördern. Mit sogenannten Verrottung Haufen können sie ebenfalls im Garten für Totholz sorgen. Dieses ist nicht für jeden Garten geeignet. Wer nicht über die entsprechende Größe verfügt, möchte nicht auf Gartenfläche verzichten. Und absolut nicht, wenn es das Gesamtbild zerstört. Wo sich ungenutzte Winkel befinden lässt sich leicht Gutes mit Totholz für die Umwelt tun. Mit Glück siedeln sich dort seltene und interessante Tiere an. Eine Möglichkeit besteht darin kranke und abgestorbene Bäume nicht zu fällen, sondern soweit zurück zu schneiden bis keine trockenen Äste mehr eine Gefahren Quelle darstellen und den Rest als Totholz stehen zu lassen. Eine andere Möglichkeit ist es Holz als Verrottung Haufen auf zu stapeln. Zur Verschönerung können sie das Totholz mit Efeu beranken lassen. Lassen sie ihrer Fantasie freien Lauf. Werfen sie das Holz nicht einfach auf einen Haufen, sondern stapeln sie es Formschön und setzen somit einen Akzent in ihrem Garten.

 

 

Toter Baum

 

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